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Brauchen Sie Snapchat für Ihre Außendarstellung?

Teil 1 unserer Blogreihe zu aktuellen PR-Trends: Snapchat

»Ein Gespenst geht um in den sozialen Medien«

Doch was kann der kleine Geist und wofür ist er?

Über die kostenlose Messenger-App „Snapchat“ können Nutzer einzelne Fotos oder Videos sowie eine sogenannte Story – beliebige Aufnahmen als einen zusammengefügten Post – an geaddete Freunde verschicken oder der Allgemeinheit zugänglich machen. Die verschiedenen Effektmöglichkeiten, wie z.B. das Beschriften des Fotos/Videos, Emoticons oder Filter, können zum Aufpeppen genutzt werden.
Die Besonderheit ist, dass die „Lebensdauer“ der verschickten Postings auf Stunden oder Sekunden – je nach Einstellung – begrenzt ist.

Die Stories bleiben bis zu 24 Stunden online, danach verschwinden sie automatisch. Somit wird ein „Schnappschuss-Moment“ mit authentischem Charme präsentiert.

Vielleicht fragen Sie sich, ob Snapchat auch für Ihr kleines oder mittelständisches Unternehmen eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Öffentlichkeitsarbeit ist. Berücksichtigen Sie folgende Aspekte für Ihre Entscheidung:

Auch die Kommunikation über Snapchat sollte klar zielgruppenorientiert sein. Mehr als die Hälfte der Nutzer sind unter 25 Jahre alt. Durch die „Selbstzerstörung“ des Bild- und Videomaterials ist die Präsentation Ihres Produkts kurzlebig. Deshalb sollten Sie darauf achten, welches soziale Netzwerk Ihr Auftreten in der Öffentlichkeit wirkungsvoll widerspiegelt.

Abschließend lässt sich sagen: „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Aufgrund des automatischen Löschens müssten täglich Fotos oder Videos online gestellt werde – für ein permanentes Präsentieren des Unternehmens bei Ihrer Zielgruppe. Dies beansprucht einen hohen Pflegeaufwand. Es fragt sich, ob dies für den Großteil der kleinen und mittelständischen Unternehmen überhaupt leistbar ist.

BLogbuch-Eintrag vom 19.08.2016